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Lohberger: Wo Küchen für Generationen entstehen
Wer denkt, dass Lohberger ausschließlich Küchen und nur für Fine-Dining-Restaurants fertigt, irrt. Zum Kundenstamm zählen traditionsreiche Wirtshäuser wie der Braugasthof Schneider in Bayern ebenso wie das Hotel Motto, wo Lohberger zuletzt seine Kompetenz im Bereich modulare und individuelle Bar-Lösungen unter Beweis stellte.
Generationenvertrag à la Lohberger
„Hach ja, leisten …“, denkt man da erst einmal kurz still bei sich, „guter Punkt!“ Nachdem man der Versuchung, den glänzend aufpolierten Guglwald-Herd anzutapschen, lange genug tapfer widerstanden hat, denkt man dann auch laut – und fragt, ob’s denn stimmt, dass man sich eine Lohberger-Küche schon wirklich leisten wollen muss.
Georg Rotböck atmet tief. Nein, antwortet er dann bestimmt, Lohberger-Qualität ist nicht unleistbar, aber ja, Lohberger-Qualität hat einen Preis. „Wir wollen nicht und wir werden nie der günstigste Anbieter am Markt sein, sondern der beste“, wirft Christoph Hundseder ein. Und die Rechnung sei auch ziemlich einfach: Eine Lohberger-Küche ist für Generationen gemacht. Im besten Wortsinn ein Langzeitinvestment. „Es dauert vielleicht zehn, 15 Jahre, bis sich die Anschaffung amortisiert, nur hält unsere Küche dann eben noch mal 15 Jahre.“ Nichts komme einem Betrieb teurer als eine billige, schlecht geplante Küche. Und dass sich unter den Kunden von Lohberger unzählige Betriebe finden, die bereits ihre zweite oder dritte Küche in Auftrag geben, sage ja eigentlich alles über Qualität und Preiswürdigkeit aus.
Was Christoph Hundseders und Georg Rotböcks Meinung nach hingegen nicht oft genug gesagt werden kann, ist, dass Lohberger mitnichten nur für die Spitzengastronomie und -hotellerie fertigt. Natürlich kann sich die Liste der Referenzen sehen lassen – vom Restaurant Sphere by Tim Raue im Berliner Fernsehturm über das Mandarin Oriental Wien bis zum Restaurant Leni’s im Stanglwirt, wo Lohberger zuletzt mit einem dreieckigen Herdblock, der um eine Säule herum geplant wurde, ein Großküchentechnik-Glanzstück abgeliefert hat. „Aber das Traditionsgasthaus, die Bar, das Kaffeehaus, Key-Accounts wie Interspar oder XXX Lutz … Die haben exakt denselben Stellenwert wie ein Top-Hotel oder Sternrestaurant, das Vertrauen in die Marke Lohberger setzt“, sagt Georg Rotböck.
Die Erfolgsgeschichte von Lohberger begann 1925 mit der Fertigung von Holzherden. Seit 1949 werden in Schalchen auch professionelle Küchenlösungen für die Gastronomie gefertigt, die funktionale und ästhetische Maßstäbe setzen. Kern des Küchenblock-Portfolios bilden drei Modelle: das in bewährter Modulbauweise gefertigte „Arbeitstier“ Lohberger Carat, der vor allem für den Einsatz im Eventbereich gedachte und gemachte T1 und der Carat Royal. Wobei Letztgenannter exakt nach Kundenwunsch maßgefertigt und ausgestattet wird – und damit immer ein Unikat ist.
Vertrauen als härteste Währung
Dieses über Jahrzehnte hinweg aufgebaute Vertrauen ist Lohbergers härteste und wertvollste Währung, sind Rotböck und Hundseder überzeugt. Das Vertrauen in planerisches Know-how und die Erfahrung der Vertriebsmitarbeiter, die alle selbst jahrelang in Küchen gestanden haben. Vertrauen in die hohen Fertigungsstandards in Schalchen, wo moderne Technik ihren fixen Platz hat, aber trotzdem immer noch 120 Menschen händisch abkanten, schweißen, vernieten und schleifen. Und Vertrauen in Serviceleistung, die einem Unternehmen, das nicht einfach Küchen baut und verkauft, sondern jahrzehntelange Partnerschaften eingeht, würdig ist. „Wenn am Samstagabend ein Kunde anruft, weil die Induktion vielleicht nicht richtig funktioniert, dann braucht er sofort eine Lösung, und die bekommt er auch“, sagt Christoph Hundseder zum Schluss. „Auch deshalb wird er in 20 oder 30 Jahren seinen nächsten Küchenblock bei uns fertigen lassen.“
„Jeder Carat-Royal-Herdblock ist ein maßgefertigtes Unikat. Das hat seinen Preis. Viel wichtiger ist aber: Es hat einen Wert. Und das wissen unsere Kunden.“
Christoph Hundseder, Geschäftsführer Lohberger